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Nantesbucher Bodentage 2024

2.-3. Oktober 2024

Auch dieses Jahr widmen wir dem Boden zwei Tage mit Literatur, Kunst, Vorträgen und Musik.
Dabei steht die komplexe Verbindung von Boden und Wasser, dieser zwei lebenswichtigen Ressourcen, besonders im Fokus.

Die Stiftung Kunst und Natur bewirtschaftet und renaturiert seit über 10 Jahren ihre Böden in Nantesbuch: Wir vernässen Moor, bauen Waldsaum auf und betreiben Permakultur. Auch stellen wir der Forschung Flächen zur Verfügung und laden dazu ein, Natur zu erleben.

Bei den Nantesbucher Bodentagen, einem interdisziplinären Festival an der Schnittstelle von Kunst, Natur und Wissenschaft, wird der Boden in verschiedenen Facetten und Ausspielungen beleuchtet.

Zwei Thementage zu gesunden Böden, essbaren Landschaften und dem Naturgut Wasser – mit führenden Boden-Experten, Literatur, Spaziergängen und Musik.

Das Programm

Mi, 2. Oktober 2024

Eröffnung der Bodentage mit einer hochkarätigen Podiumsdiskussion (u.a. mit Prof. Armin Nassehi) und einem abendlichen Konzert „Elements of Nature“ von dem außergewöhnlichen Perkussionisten-Quartett Alexej Gerassimez & Friends, mit Musik von Philipp Glass und eigenen Kompositionen.

Do, 3. Oktober 2024

Ein ganzer Tag rund um den Boden – mit Ausstellungen, Mitmachprogramm, Lesungen, Fachvorträgen, Führungen und Musik.

Verschiedene Führungen laden dazu ein, den Boden in all seinen Facetten kennenzulernen. Zur Einweihung des ersten Nantesbucher Bodenfensters werfen wir einen Blick tief hinein in den Boden unter unseren Füßen. Weitere Führungen bringen uns neben dem Wasser die Stoffkreisläufe im Boden näher.

Für Kinder und Erwachsene bietet das Institut für Bodenhaftung – ein Format des Ateliers des Museum Sinclair-Haus – ein Mitmachprogramm an. Außerdem gibt es eine Wurm-Lesung mit echten Protagonisten. Die Seidlhof-Stiftung und die IG Zugpferde e.V. versorgen uns nicht nur mit Nantesbucher Kartoffel-Chips, sondern auch mit Wissenswertem über bodenschonende Landwirtschaft.

Auch Kunst und Musik kommen nicht zu kurz: Das Künstlerkollektiv Kling Klang Klong lässt KI-gesteuerte Flüsse mäandern; der Fotograf Sebastian Frölich teilt seinen dokumentarischen Blick auf Moore und Landschaften in den Alpen und in Nantesbuch; und eine Installation von Riva Pinto nähert sich dem Thema Moorboden mit textilen Formen. Wissenschaftliche und literarische Impulse bringen uns die Verbindung von Boden und Wasser näher.

Das Forellenquintett von Franz Schubert, gespielt vom Clemente Trio, beschließt die Bodentage 2024.

Tickets können vsl. ab Ende Juli 2024 erworben werden.

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