Edward Burtynsky, Colorado River Delta ‚# 2, 2011, ed.1/9 Near San Felipe, Baja, Mexico
Die Ausstellung lädt dazu ein, Flüssen wie der Nidda, dem Rhein oder dem Atrato (Kolumbien) zuzuhören – und sie mit neuen Augen zu sehen.
Flüsse sind Lebewesen. Sie bringen Lebendigkeit, sie formen Landschaften, Städte und Lebensweisen. Die Kunstwerke dieser Ausstellung rücken Beziehungen zu Flüssen in den Mittelpunkt: wie Menschen Flüssen begegnen, was sie ihnen bedeuten, wie sie sie nutzen und schützen.
Einige Flüsse wurden seit 2017 zu Rechtssubjekten erklärt – das bedeutet unter anderem, dass diese Flüsse das Recht haben, zu fließen, sauber zu sein und sich natürlich zu regenerieren. Was ändert sich dadurch in der Beziehung zwischen Menschen und Flüssen und was bedeutet es für den Fluss selbst? Wie verändert sich unser Denken, Fühlen und Handeln, wenn wir Flüsse als ökologische, politische und kulturelle Akteure anerkennen?
Bad Homburg hat zwar keinen Fluss, aber mehr als ein Dutzend Bäche, die zum Teil im Stadtgebiet entspringen – ein Ausstellungsteil widmet sich diesen Wesen, ohne die Bad Homburg nicht das wäre, was es ist.